9. September 2016

3 gute Gründe für ein Bachelorstudium

Ausbildung oder Studium?

Wer frisch von der Schule kommt, steht vor einer schweren Entscheidung. Nutzt man sein Abitur, um studieren zu gehen oder stürzt man sich sofort in das Berufsleben und beginnt eine Ausbildung? Glücklicherweise bieten die Bachelorstudiengänge heutzutage einen immensen Vorteil. Einerseits ein Bachelorstudium nur 6 Semester, das heißt, man kann nach 3 Jahren Studium direkt in das Berufsleben starten. Andererseits hat man 3 Jahre Zeit, um sich darüber klar zu werden, ob man vielleicht doch ein längeres Studium absolvieren möchte. Somit stellt ein Bachelorstudium eine gute Alternative zur Ausbildung dar. Es bereitet auf den Beruf, aber eben auch auf eine wissenschaftliche Karriere vor. Ein Studium ist dabei wesentlich flexibler gestaltet, als eine Ausbildung. Zwar muss der Studierende bestimmte Module abschließen, allerdings kann er sich seine thematische Spezialisierung ganz nach seinen Vorlieben aussuchen. Wer sich für ein weiterführendes Master Studium entscheidet, kann dieses noch einmal nach seinen spezifischen Vorstellungen auswählen oder sich ganz und gar international orientieren.

Praxisnähe der neuen Bachelorstudiengänge

Foto: © contrastwerkstatt - Fotolia.com

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Nicht nur, dass ein Bachelorstudium viel kürzer ist als die ehemaligen Magister- und Diplomstudiengänge. Die Studiengänge sind darauf ausgelegt, nicht nur fachliche und wissenschaftliche Kompetenzen zu entwickeln, sondern auch praxisnahe und am Berufsleben orientierte Fähigkeiten zu vermitteln. Ein Beispiel: Ein Bachelorstudium in International Management an der Zuercher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Der Studierende bekommt nicht nur tiefe Einblicke in die wirtschaftswissenschaftliche Forschung, sondern bekommt auch alle relevanten betriebswirtschaftliche Kenntnisse vermittelt, die für eine Karriere als Manager vonnöten sind. Ein tiefer Einblick in gesellschaftliche, soziale und wirtschaftliche Phänomene und Prozesse und eine betriebswirtschaftliche Ausbildung befähigen für verschiedenste Einsatzgebiete, ob in der Industrie, dem Finanzsektor oder im Management. Somit ist man perfekt befähigt, um einen passenden Beruf aus zu üben und kann trotzdem, auch nach mehreren Jahren im Job, ein Master Studium in Angriff nehmen.

Der Bachelor ist international anerkannt und ausgerichtet

Ein weiterer Vorteil des Bachelors gegenüber dem klassischen Diplom, Magister oder Staatsexamen ist, dass es international anerkannt ist. Während diese klassischen Abschlüsse außerhalb von Deutschland kaum eine Bedeutung haben, verhält es sich mit einem Bachelor- oder Master Abschluss anders. Die Bachelorstudiengänge sind international standardisiert und bieten damit die Möglichkeit sich europaweit zu bewerben. Doch der Bachelor ist auch während des Studiums international ausgerichtet. Da der Student Punkte nach dem European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) sammelt, sind Auslandsemester oder Wechsel and andere europäische Hochschulen kein Problem. Auslandserfahrung ist bei vielen Unternehmen gerne gesehen und hilft dabei, international Praxiserfahrung zu sammeln. Die Bologna Reform sollte außerdem für einen einheitlicheren Forschungsraum in Europa sorgen. Das heißt, der internationale Austausch zwischen den Wissenschaftlern, aber auch das Arbeiten der Dozenten im europäischen Raum wurde stark vereinfacht. Daher findet man oft auch an einheimischen Hochschulen Dozenten anderer Nationalität, was den interkulturellen Austausch in Wissenschaft und Praxis weiter fördert.

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